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01.02.2018, 21:50 Uhr
„Die Zusammenarbeit mit den regionalen Betrieben hat hohe Priorität“
 

Karl Klein MdL und Mitglieder der CDU Mühlhausen bei der Firma Reli-Glastechnologie 

Mühlhausen. „Wir arbeiten für Leute wie Sie, die Planer und Architekten, die Industrie, das Handwerk und die Privatpersonen“, so der Geschäftsführer Hubert Rebel, der mit Giselbert Seitz, Assistent der Geschäftsleitung der Firma Reli-Glastechnologie und dem Betriebsstättenleiter des Mühlhäuser Werks, Luca Liardo, den Landtagsabgeordneten Karl Klein und Vertreter der CDU Mühlhausen, begrüßte.

Im Jahr 1992 gründeten Hubert Rebel und Roberto Liardo die Firma Reli-Glastechnologie. Inzwischen beschäftigt die Firma 50 Mitarbeiter und einen Auszubildenden; Tendenz steigend.
Ein kontinuierliches, gesundes Wachstum und das Know-How sind Erfolgsgaranten des mittelständischen Unternehmens. „Trotzdem ist es schwierig, für uns neues, qualifiziertes Personal zu finden, das Interesse daran hat, das Handwerk von Grund auf zu lernen“, so die Firmenvertreter. 

Seit Übernahme der Firma Glas Teich im Juli 2017 wird die Produktion im Bereich der Lamination von Glas und die Technik des Sandstrahlens in Mühlhausen nach und nach ausgebaut. „Gerade der Bedarf an Verbundscheibenglas steigt stetig, weswegen wir weitere Investitionen tätigen werden, um noch besser produzieren und mögliche Fehlerquellen ausschließen zu können“, erläuterte Hubert Rebel während des Rundgangs durch die Produktionshalle. 
„Zukunft wird auch das schaltbare Glas haben,“ so Betriebsstättenleiter Liardo, „diesbezüglich erfahren wir ein starkes Interesse. So ist die Herstellung sehr aufwändig und schwierig. Wir gehören zu den Wenigen, die diese Technik beherrschen.“ Firmengründer Rebel ergänzt: "Wir testen das schaltbare Glas in verschiedenen Bereichen, unter Anderem für den Saunabereich oder den Ladenbau. Überall herrscht Interesse an diesem Produkt“.

„In Zukunft wollen wir auch hier in der Region mehr Werbung machen. Die regionalen Betriebe sind uns wichtig. Wir wollen kurze Wege“, so Seitz. 
„Bei einem regen Austausch der Handwerker untereinander sind alle Gewinner“, so der Landtagsabgeordnete Karl Klein, „ gerne bin ich dabei behilflich, die örtlichen Handwerker zusammenzubringen, um für unsere Region Wertschöpfung zu schaffen. Es ist mir ein Anliegen, mit den Firmen und Handwerksbetrieben in Mühlhausen und der Region regelmäßig im Gespräch zu sein und zu wissen, wo Unterstützung benötigt wird.“

Weitere Gesprächs- und Diskussionsthemen waren das schnelle Internet und die Digitalisierung der Geschäftsprozesse sowie die schwierige Gewinnung von Auszubildenden und Interessenten am Beruf des Flachglasmechanikers. 

Klein dankte abschließend Rebel, Liardo und Seitz für den informativen Besuch und den aufschlussreichen Dialog.