Neuigkeiten
02.07.2018, 21:58 Uhr
Aus der Arbeit des Gemeinderats
 Tagungsordnungspunkt 5

Sanierung und Erweiterung des Friedhofs in Rettigheim – Auftragsvergabe Pflasterarbeiten

Der Friedhof ist für jede Gemeinde ein sehr bedeutsamer Ort, an dem die Bürger und Bürgerinnen von ihren Verstorbenen Abschied nehmen, an sie denken und um sie trauern. Außerdem ist er ein wichtiger Begegnungs- und Kommunikationsort für die Bevölkerung. Um dies gewährleisten zu können, ist ein guter und optisch ansehnlicher Zustand des Friedhofs eine Grundvoraussetzung. Dass dies beim Rettigheimer Friedhof aktuell nicht der Fall ist und ein akuter Sanierungsbedarf besteht, ist für jeden sofort erkennbar, der den Friedhof besucht. Aus diesem Grund stimmte auch der Gemeinderat der Neukonzeption, die von der Firma Spang Fischer Natschka GmbH im Jahr 2017 erstellt wurde, zu. Bei der Auftragsvergabe der Pflasterarbeiten war der CDU-Fraktion wichtig, dass nicht nur die ausgeschriebenen Wege (ca. die Hälfte der Wege), sondern alle Hauptwege und alle Schöpfstellen im alten Teil des Friedhofs saniert werden. Eine Teilsanierung der Wege hätte aus unserer Sicht keinen Sinn gemacht und hätte zu einem sehr uneinheitlichen Gesamtbild geführt. Mit der Erneuerung der Wege wird somit der erste wichtige Schritt im Rahmen der ganzen Konzeption gemacht. Damit werden auch die Voraussetzungen für das Angebot von alternativen Bestattungsformen geschaffen, z.B. entsteht ein neuer Bereich, in dem Wiesengräber angeboten werden. Außerdem soll gemäß der Gemeindeverwaltung bis gegen Ende des Jahres die Möglichkeit bestehen, dass sich Interessierte für ein gärtnerisch betreutes Grabfeld entscheiden können. Ein entsprechender Vertrag wurde bereits mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG geschlossen. In der Sitzung wies die CDU-Fraktion darauf hin, dass die Erneuerung der Grünanlagen und die Pflanzung der Bäume bis Herbst diesen Jahres erfolgen sollte, da die Baumstümpfe keinen schönen Anblick bieten und der Friedhof aktuell etwas kahl wirkt. Außerdem soll die Gemeindeverwaltung die Umsetzung der noch weiteren Maßnahmen, z.B. die Sanierung des Vorplatzes, weiter vorantreiben. Einen sofortigen Handlungsbedarf sehen wir jedoch bei der Toilette, die sich bei der Aussegnungshalle befindet. Sie ist in einem sehr schlechten Zustand und mit einem überschaubaren finanziellen Aufwand kann diese renoviert werden. Die CDU-Fraktion stimmte dem Beschlussvorschlag einstimmig zu.