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03.10.2018, 20:16 Uhr
Gemeinderatssitzung vom 27.09.2018
CDU-Stellungnahme zu WLAN-Netzen in öffentlichen Gebäuden

Der Einstieg in die Welt der offenen und der geschlossenen WLAN-Netze war auch bei uns in Mühlhausen nur eine Frage der Zeit und von Seiten der Öffentlichkeit längst überfällig.

Die Unterschiede der offenen (für die Öffentlichkeit) und der geschlossenen (nur für Mitarbeiter/GR) WLAN-Netze erklären sich von selbst.

Wie auch vorgestellt, wurde ja in der Kraichgauschule bereits 2017 ein WLAN-Netz eingerichtet.

Die nun geplante Erweiterung auf die Kraichgauhalle, sowie der Bereich Rathaus/Bürgerhaus im gleichen Zusammenhang, ist genau so sinnvoll wie auch zeitgemäß.

Der öffentliche Bedarf ist nicht mehr aufzuhalten, wie die zahlreichen Nachfragen über diese Technologie in allen drei Ortsteilen eindeutig zeigen.

Da sich bei der damaligen Erstellung der Gebäude noch niemand vorstellen konnte wie sich die technische Welt entwickelt, ist eine notwendige Nachverkabelung, wegen der Größe auch mit den notwendigen Antennen unumgänglich und nachträglich umzusetzen.

Da die ausführende Firma IT-Innerebner vom kommunalen RZ vorgeschlagen wurde, welche in diesem Vergabebereich auch die entsprechenden Erfahrungen hat, kann man sicher sein, dass hier auch eine erfahrene Ausführungsfirma beauftragt wird.

Eine weiterführende Überlegung möchte ich allerdings anführen, da die Anfragen in Tairnbach als auch in Rettigheim nach öffentlichem WLAN gleichermaßen zahlreich vorhanden sind.

Bei zahlreichen Bürgersaalmietern kommen die Fragen nach LAN/WLAN-Versorgung, da sie für ihre privaten Feiern Musik über Streaming-Dienste herunterladen wollen.

In Tairnbach wurde bei der Schloss-Sanierung im Jahre 2010/2011 schon das komplette Gebäude in allen Gruppen und Vereinsräumen mit einer LAN-Verkabelung ausgestattet.

Dadurch kann über den Technikraum im DG über ein sogenanntes Patchpanel jeder der Räume direkt mit dem Router verbunden werden, wodurch eine aufwändige Verkabelung entfällt.

Des Weiteren liegt die Verwaltungsstelle an der Hausecke direkt zum Parkplatz hin, wo man durch einen WLAN-Repeater in der Verwaltungsstelle sogar diesen Bereich mit offenem WLAN ausstatten könnte (z.B. für Handwerker etc.).

Klären müsste man in diesem Zusammenhang noch, ob dies über den vorhandenen Dienstanschluss umgesetzt werden kann oder ob ein separater Anschluss notwendig wäre.

Die Nachfrage ist nicht nur von Seiten der Bürgersaalmieter, sondern auch von Seiten der Gruppen und Verein sehr hoch.

In Rettigheim ist die Notwendigkeit im Bereich Gemeindezentrum/Parkplatz Ortsmitte/Kindergarten genauso gegeben und die Lage der Verwaltungsstelle als Einspeisungspunkt ebenfalls günstig, weshalb dort eine zeitnahe Umsetzung über einen WLAN-Repeater möglich und auch sinnvoll wäre.

Eine weitere Möglichkeit einer Versorgung innerhalb eines Gebäudes bei fehlenden Verkabelungen wäre auch eine „Powerline-Technik“, bei welcher die Versorgung über vorhandene Stromleitungen läuft.

Somit wäre in allen drei Ortsteilen ein Versorgungs-Einstieg vollzogen und man könnte im Moment noch auf die doch sehr teuren ausgelagerten Hotspots (Versorgungspunkte z.B. in Straßenlaternen) verzichten.

Die CDU-Fraktion stimmt dem Beschlussvorschlag zu und schlägt weiterhin vor, die zeitnahe Erweiterung des öffentlichen LAN/WLAN auch in Rettigheim und Tairnbach von Seiten der Verwaltung zu überprüfen, da sich die Kosten in einem sehr überschaubaren Rahmen halten würden.